Der Frühling zieht ins Land und verändert die Welt. Schatten weichen, Erde und Luft erwärmen sich, die Laubbäume haben längst wieder Blätter. Der ersehnte Regen kam auch und nach ihm die Sonne – die Welt sieht ziemlich schön aus zur Zeit.

 

Aufbruchsstimmung scheint auch die Menschen zu erreichen, jetzt, wo die Kontakt- beschränkungen sich lockern und das Leben langsam wieder etwas bunter wird,

und bewegter. Geht es aufwärts? Vorbei ist die Gefahr ganz sicher nicht. Aber sie scheint nicht mehr so neu, so groß und so unkontrollierbar zu sein. „Vorsicht ist die Mutter der Weisheit“, sagt ein Sprichwort – das könnte bedeuten, dass unsere Welt langsam nur genesen kann. Oder wir, besser gesagt. Das könnte auch bedeuten, dass es klug ist, sich auf das Wesentliche zu besinnen, nach wie vor. Den Rückzug zu probieren. Oder dass Gott gerade den behutsam Aktiven hilft.

 

Hilfe und Heilung sind seine Sache, schon immer. Hier ein Beispiel dazu aus Lukas 13, 10 – 13:

 

Er (Jesus) lehrte aber in einer der Synagogen am Sabbat. Und siehe, da war eine Frau, die 18 Jahre einen Krankheitsdämon hatte, und sie war verkrümmt und nicht imstande, sich ganz aufzurichten. Als Jesus diese sah, rief er sie herbei und sprach zu ihr: Frau, du bist von deiner Krankheit erlöst! Und er legte ihr die Hände auf, und sie wurde sofort gerade und pries Gott.“

 

Diese Frau konnte wohl gar nichts für ihr Leiden, ebenso wie die meisten von denen, die in unserer Zeit eine Last abbekommen – und es gibt ganz verschiedene Lasten. Aber sie erfährt Hilfe. Sie bekommt beinahe ein neues Leben geschenkt: ein Leben mit aufrechtem Gang und erhobenem Blick. Sicher eines mit mehr Lächeln in ihrem Gesicht, und mit weniger Spott oder verletzendem Mitleid in den Gesichtern der anderen.

Gott schickt uns die Wunder nicht so, wie wir sie uns wünschen. Nicht jederzeit, nicht so umfassend, manchmal gar nicht. Aber er kann alles verändern - körperliche Zustände, Gedanken und Herzen, Beziehungen, Lebenssituationen. Lassen wir es zu, dass er in unser Leben hineinwirkt? Erwarten wir etwas von ihm? Das ist unsere ganz persönliche Entscheidung.

 

Am Samstag, den 9. Mai beginnen wir in dieser Kirchengemeinde

wieder mit dem Gottesdienst, und zwar zunächst in Ruppertsweiler.

 

Am Sonntag feiern wir auch in Leimen.

 

In einer Woche, am 17. Mai, beginnen wir den ersten Gottesdienst in Münchweiler.

Vielleicht folgt dann auch Merzalben.

 

Die Feiern beginnen überall zur gewohnten Zeit: in Ruppertsweiler um 18 Uhr,

in Leimen um 10.30 Uhr und in Münchweiler um 9.30 Uhr.

 

So wie gewohnt wird es nicht sein.

Wir müssen Abstand halten und Mundschutz tragen,

wir führen vorerst Listen über alle Besucherinnen und Besucher,

wir halten Desinfektionsmittel bereit

und wir bringen möglichst die eigenen Gesangbücher mit –

aber wir können wieder zusammen kommen in Gottes Haus!

Wir können uns an dem besonderen Ort stärken, an der direkt erlebten Gemeinschaft

und vor allem an Gottes Wort.

Es kann unserem Leben Reichtum, Halt, neue Farbe vielleicht oder Tiefe geben.

 

Möge genau das gelingen.

 

Gegen Ende dieses Jahres werden die Kirchenwahlen ein wichtiges Ereignis auch für uns sein:
die Wahlen für das neue Leitungsgremium der Kirchengemeinde, also für das Presbyterium.

Die Protestantische Kirchengemeinde Münchweiler-Ruppertsweiler verteilt sich über mehrere Dörfer, nämlich Münchweiler, Ruppertsweiler, Merzalben und Leimen.

In Münchweiler haben wir zwei Gemeinderäume im Kirchengebäude, Marx-Wadle-Str. 1. Dort treffen sich die Konfirmanden und Präparanden, die Mitarbeitenden, der Ökumenische Kindertreff und der Gemeindetreff. Diese beiden Gruppen kommen in der Regel einmal im Monat zusammen. Gottesdienst wird sonntags um 9.30 h gefeiert.
In Ruppertsweiler haben wir einen Gemeinderaum im ehemaligen Schulgebäude, Schulstr. 1. Dort finden z.B. die Konfirmanden- und Präparandenarbeit, verschiedene Sitzungen und Feste statt. In der Kirche, Hauptstraße Ecke Bergstraße gelegen, feiern wir in der Regel samstags um 18 Uhr den Gottesdienst. Ruppertsweiler hat auch einen evangelischen Krankenpflegeverein.


In Merzalben und Leimen haben wir keine eigenen Gebäude. Doch 14tägig abwechselnd feiern wir da Gottesdienst, und zwar sonntags um 10.30 Uhr. In Leimen dürfen wir zu Gast sein im katholischen Pfarrheim, in Merzalben dürfen wir uns in einem katholischen Gemeinderaum im Untergeschoss des Kindergartens treffen. Auch in Merzalben gibt es einen Gemeindetreff, der sich einmal monatlich donnerstags im Sportheim trifft.

Unser Gemeindebrief „Die Brücke“ erscheint vierteljährlich, wird in die Haushalte unserer Gemeinde verteilt und informiert Sie über alle wichtigen Veranstaltungen und Vorgänge genauer.
Außerdem informieren wir wöchentlich über die Rubrik „Kirchliche Nachrichten“ im Verbandsgemeindeblatt, über den Schaukasten an der Kirche in Münchweiler und in Ruppertsweiler, über die Tageszeitungen und hier: auf der homepage des Kirchenbezirks Pirmasens.
Zu allen Treffen unserer Kirchengemeinde laden wir Sie ganz herzlich ein – und wir würden uns freuen, Sie dabei auch kennen zu lernen!

 

Prot. Pfarramt - Pfarrerin Susanne Dietrich

Marx-Wadle-Straße 1
66981 Münchweiler

 Tel. (06395) 9949004


email  pfarramt.ruppertsweiler@evkirchepfalz.de

Gern ist Ihre Pfarrerin Susanne Dietrich da für Sie erreichbar!

Zugehörige Parochialorte:
Leimen
Merzalben