Prot. Kirchengemeinde Dellfeld

 

Vordergasse 16
66503 Dellfeld

 

Homepage: http://www.protkirche-dellfeld.de

Unsere Pfarrerin:
Frau Anke A. Rheinheimer
Prot. Pfarramt Nünschweiler
Kirchenstraße 7
66989 Nünschweiler
Tel.: 06336 / 321
eMail:
ankearheinheimer@aol.com

 website Nünschweiler http://nuenschweiler.kirchenbezirk-pirmasens.de/

Zugehörige Parochialorte:

 

  • Walshausen

 

  • Windsberg

 

 

 

Der Vorsitzende des Presbyteriums:
Horst Dauth
Bergstr. 11
66503 Dellfeld


Vermietungen des Gemeindehauses:
Gertrud Glahn
Am Hohrech 8, 66503 Dellfeld
Tel.: 06336 / 265
eMail:
d.glahn@t-online.de

Gottesdienste gehören zum Osterfest einfach dazu, auch in unseren Gemeinden – Abendmahl am Gründonnerstag und an Karfreitag, das Osterfeuer auf dem Friedhof und die meditative Osternacht in unserer Kirche in Nünschweiler, sowie der Auferstehungsgottesdienst im Ostergarten in Dellfeld am Ostersonntag, die feierlich-fröhlichen Abendmahlsgottesdienste an Ostermontag in Windsberg und Walshausen. In diesem Jahr ist es leider nicht möglich, sich zum Gottesdienst zu versammeln. Durch das allgemeine Versammlungsverbot und die verordneten Beschränkungen direkter sozialer Kontakte können wir dieses Jahr an Ostern leider keine Gottesdienste in unseren Kirchen feiern. Doch Ostern findet trotzdem statt! - In der Familie und in der christlichen Gemeinschaft. So gibt es auch viele Ideen und kirchliche Angebote für „Ostern von Zuhause“: deutschlandweite digitale Formate, Online-Gottesdienste (www.webkirche.com), Fernseh- und Rundfunksendungen, ebenso wie Gottesdienstmaterialien für zu Hause, z.B. Andachten, die man zuhause alleine oder in der Familie feiern kann, viele Texte zum Lesen, Angucken und Mitfeiern. Die Osterfreude verbindet, auch wenn uns die aktuellen Maßnahmen räumlich voneinander trennen! Auch wenn Sie an diesem Tag allein sind, auch wenn wir nicht zusammen sein können, verbindet uns die Osterfreude, die Freude am Leben in Gott und aus Gott, das die Mauer von Bitterem und Todtraurigem durchbricht. So wie es der Wochenspruch aus dem Buch der Offenbarung 1,18 sagt: „Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“

Einen gesegneten Karfreitag und am Sonntag ein frohes Osterfest, trotz und gerade in diesen krisenhaften Zeiten wünscht Ihnen

Ihre Pfarrerin Anke Andrea Rheinheimer

 

 

Ungewohnter Alltag – Tipps, kreative Ideen und kleine Rituale für ungewöhnliche Zeiten von Ihrer Pfarrerin

seit gestern verlassen wir wegen Corona nur noch unser Haus/unsere Wohnung, um zur Arbeit zu fahren, dringende Einkäufe zu erledigen und vielleicht mit dem Hund Gassi zu gehen. Das Auto steht weitgehend still und weite Fahrten sind vorerst keine geplant. Neben den vielen Rollen, die berufstätige Eltern ohnehin schon im Leben einnehmen, sind jetzt auch noch die der Aushilfslehrerin/des Lehrers und der Ersatz-Spielgefährten der Kinder dazugekommen. Manches muss sich in Familien/Partnerschaften anders als sonst ordnen, weil man viel mehr Zeit miteinander verbringt oder zu eng „aufeinandersitzt“. Damit das gut gelingt und nicht zu Stress und Streit führt, heute von mir ein paar Tipps und Ideen für kleine Alltagsrituale, die in dieser Krise zu einer ungeplanten Chance werden. – Frei nach dem Motto: Lebenshilfe ist immer auch Glaubenshilfe und umgekehrt. Mehr Muße haben kann Positives ermöglichen. 😊 Seien Sie erfinderisch und flexibel. Und bleiben Sie vor allem gesund! Das wünscht Ihnen mit herzlichem Gruß

Ihre Pfarrerin Anke Andrea Rheinheimer

Die meisten Menschen sind derzeit aufgefordert, gewohnte Bahnen zu verlassen und ihr Leben auf eine neue, noch unbekannte Weise zu bestreiten. Je nach Ausgangslage und beruflicher Situation fallen die Gestaltungsmöglichkeiten sehr unterschiedlich aus. Menschliche Kontakte beschränken sich nur noch auf die sogenannte Kernfamilie und – mit dem nötigen Abstand – zu den direkten Nachbarn. Weitere Sozialkontakte laufen nur noch via Telefon und Internet. Was in diesen Zeiten erfrischend sein kann, sind manche Ideen für die Zeit, die wir jetzt zuhause verbringen, da vieles andere derzeit wegfällt: Sporttraining; Musikproben; Team- und Gremien-Sitzungen; Besuche; Weggehen und sich treffen, etc. Wer in der komfortablen Lage ist, auch zuhause etwas für den Beruf zu arbeiten, kann die freie Zeit produktiv nutzen, um berufliche Aufgaben in Angriff zu nehmen/Projekte voranzutreiben, die dann schon erledigt sind und nicht nachgeholt werden müssen. Das gibt ein gutes Gefühl und entspannt! Aber vielleicht ist auch Gelegenheit im neuen Corona-Alltag zwanglos Dinge auszuprobieren, die Ihnen guttun in diesen krisenhaften Zeiten. Hier einige Ideen dazu:

Das kann ein sonniger Spaziergang mit der Kernfamilie sein, eine Fernseh-Serie, die man wieder mal anschaut oder eine entspannende Kaffeepause oder Teezeit am Sonntagnachmittag; ein Glas Wein mit der Partnerin zum Tagesausklang. Auch aus der Ferne ist manches möglich: Enkel, Freunde, Bekannte, die Ihnen über das Telefon ein Musikstück auf ihrem Instrument vorspielen. - Ich durfte letzten Sonntag schon ein solches kleines „Privatkonzert“ genießen. Schön war’s! - Oder machen Sie aktuelle Familienfotos und schicken sie entfernten Verwandten oder Freunden per Netz oder WhatsApp. Wer Kinder hat: Spaß macht eine Runde Tischtennis in der Garage oder im Hof (wer eine Platte hat) oder Federball, Boccia etc. mit den Kindern im Garten/auf einer ebenen Wiese. Warum nicht schon jetzt ein paar Ostereier im Garten von den kleineren Kindern suchen lassen? Oder ganz altmodisch und analog Karten oder ein Brettspiel spielen mit den Kindern/dem Partner, wenn der Abend lang und das TV-Programm dröge ist. Wer Lust und Gelegenheit hat: eine Runde auf dem Rad draußen oder Heimtrainer einlegen hält fit; auch Gymnastik oder wer kann Yoga. Oder für die Heimwerker und Kreativen: Die Wohnung verschönern/dekorieren/etwas Kleines renovieren, sofern Material dafür vorhanden ist. Oder sich selbst was Gutes tun: einfach Mal ein Abend für Wellness in der Badewanne, die Lektüre eines guten Buches; die eigene CD-Sammlung neu sortieren; einen Brief oder eine Geburtstagskarte schreiben. Oder sich Lästiges endlich vom Hals schaffen, das aber gemacht werden muss: Papierkram oder Haushaltsdinge erledigen, lauter Dinge, die lange liegen geblieben sind. Was den Gemeinschaftssinn in einer Familie/einer Partnerschaft stärkt ist, alte Fotos miteinander anzuschauen: von der Einschulung der Kinder oder Enkel oder die alten Hochzeitsfotos; die letzte große Geburtstagsfeier; der letzte Urlaub. Sich gemeinsam an schöne Momente erinnern und darüber auszutauschen: das Kennenlernen eines Pärchens; der letzte Sommerurlaub; die Geburt der Kinder oder Enkel; die Tauffeier; Ostern/Pfingsten/Weihnachten letztes Jahr…. Sich gegenseitig die schönsten oder lustigsten Kindheitserlebnisse schildern. - Lauter Sachen, die man sonst nie oder schon lange nicht mehr gemacht hat. Schon jetzt kann man auch gemeinsame Unternehmungen planen für die Zeit nach der Corona-Krise: den nächsten Restaurantbesuch – wo gehen wir hin? – der nächste Familienausflug oder Verwandtenbesuch weiter weg; die nächste Geburtstagsfeier (gerade die jetzt ausfallenden); die nächste ausführliche Einkaufstour, etc. Oder gar eine Urlaubsreise, die Sie irgendwann einmal machen möchten, wenn es unbedenklich sein wird. Noch eine Idee: Machen Sie jemand in Ihrer Familie oder sich selbst eine Freude: Backen Sie den Lieblingskuchen für die Kinder oder bereiten Sie das Lieblingsgericht Ihres Partners zu. Oder sich überlegen, wem Sie nach Corona vielleicht etwas Gutes tun wollen: der alten Nachbarin im Garten/bei der Grabpflege nach dem WInter Hilfe anbieten, dem Freund bei einer Renovierung. – Auch in einer Kirchengemeinde braucht es immer Menschen, die sozial eingestellt sind und was mithelfen: für’s Gemeindefest einen Kuchen stiften; im Besuchdienstkreis mitmachen und ab und zu mal ein älteres Gemeindeglied besuchen, das sich über Ansprache freut; den Gemeindebrief in ein paar Straßen im Dorf einmal alle 3 Monate austragen; bei einem Gemeinde-Kindernachmittag mithelfen/sich einbringen, z.B. beim Basteln und Spielen; für die Kinder einen Kuchen backen, etc. Wir brauchen immer Betreuer und HelferInnen! Schließlich: In ängstlichen Zeiten kann man sich persönlich stärken, indem man sich an schwere Momente im Leben erinnert, die man Gott sei Dank gut überwunden hat, Situationen, die gut ausgegangen sind: eine überstandene Krankheit, eine geglückte Operation, einen Unfall, der viel schlimmer hätte ausgehen können. Das bringt Dankbarkeit in unser Herz und ein tieferes Bewusstsein für das Glück und den Segen im Leben. Ich bin Gott dankbar für mein Leben und dass er mir schon oft geholfen und viel Gutes gegeben hat. Nichts ist selbstverständlich – gerade jetzt merken wir das umso mehr.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie war Ihr Osterfest? Anders als gewohnt durch die Kontaktsperre, die uns Großeltern-, Verwandten und Patenbesuche vermissen lassen. Kein üblicher Friseur- und Restaurantbesuch; kein Kurztrip über Ostern – Ostern zuhause. Ich hoffe, Sie haben es sich schön gemacht bei diesem herrlich sonnigen Frühlingswetter mit seiner erblühenden Natur, haben vielleicht einen Osterspaziergang unternommen und sicher auch lecker gekocht für sich und die Familie. Auch viele Kinder haben es genossen, Ostereier und -geschenke im heimischen Garten zu suchen – sofern vorhanden. Ja, trotz Versammlungs- und Gottesdienstverbot – Ostern hat auch 2020 stattgefunden, allen Unkenrufen zum Trotz. Ein stilles Ostern zwar, aber mit vielen Menschen konnte man als Christ die Osterbotschaft trotzdem teilen und hören in den Fernseh-, Radio- und Internetgottesdiensten und bei gemeinsam verabredeten Aktionen. Ich habe z.B. die Idee der Ev. Jugend aufgegriffen und an einem „schweigenden“ Flashmob teilgenommen: ab 5 Uhr sollte man am Ostermorgen mit Kreide den traditionellen christlichen Ostergruß „Christus ist auferstanden; er ist wahrhaftig auferstanden!“ auf das eigene Eingangspflaster oder den Bürgersteig schreiben. Da es nicht geregnet hat, kann man ihn immer noch lesen in meiner Hofeinfahrt. – Eine Erinnerung an das Fest der Auferstehung, das mitging in die neue Woche, die heilige Osterwoche, die mit diesem Sonntag endet. Er trägt kirchlich den merkwürdigen lateinischen Namen „Quasimodogeniti“, zu Deutsch: „Wie die neugeborenen Kindlein“. Spontan fällt vielen bei dem Namen sofort „Der Glöckner von Notre Dame“ ein, Victor Hugos berühmten Roman, verfilmt mit Anthony Quinn als unbeholfenem, buckligen Glöckner. Er trägt seinen merkwürdigen Namen, weil er als Findelkind vom Priester, der ihn aufgenommen hat, nach der Antiphon des Wochenpsalms 81 benannt wurde, der aus dem 1. Petrusbrief (2,2) stammt: „Wie die neugeborenen Kinder voll Einsicht, ohne Hinterlist, …“. Der Name des Sonntags nach Ostern erinnert daran, dass in der Alten Kirche und auch heute die Osternacht der wichtigste Tauftermin war. Nun, nach der Osterwoche, legten die - damals meist erwachsenen - Getauften ihre weißen Taufkleider ab, die sie bis dahin trugen, weiß, die Christusfarbe und Farbe der Reinheit und Unschuld – eben wie neugeborene Kinder Gottes. Ab jetzt galt es, den christlichen Glauben im Alltag zu bewähren. Gleichzeitig feierten die schon vor Jahren Getauften ihr Taufgedächtnis. Bei unseren katholischen Geschwistern hat sich die Bedeutung und der Name auch erhalten: er heißt „Weißer Sonntag“ und ist traditionell der Sonntag der Erstkommunion – mit den Mädchen in weißen Kleidern. Ein Fest, das dieses Jahr genauso ausfallen muss wie unsere Jubelkonfirmation in Nünschweiler, die für den 26. April geplant war. – Wir vermissen diese Begegnungsmöglichkeiten, die unser Leben lebenswert machen. Stattdessen gehen wir wieder in unser „neues Normal“ unter Corona-Bedingungen. Kommen Sie wieder gut in den Alltag nach der Feiertagswoche!

 

Das wünscht Ihnen mit herzlichem Gruß

Ihre Pfarrerin Anke Andrea Rheinheimer

 

 

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser,

Ostern steht vor der Tür! Das Fest der Auferstehung und des Lebens. Auf uns wartet die Freude von Ostern! Aber zuvor kommt der dunkle Karfreitag, an dem wir des Todes Jesu und aller Verstorbenen gedenken, Jesu leidvolles Sterben am Kreuz in Schmerzen und Not. – Wie ein Symbol für unsere derzeitige Situation: das tödliche Corona-Virus grassiert weltweit und fordert viele schwer Kranke und Tote; zugleich ist Frühling, der sich wie ein Fest des Lebens um uns herum Bahn bricht, zur Freude von uns Menschen. Ja, die Corona-Krise ist eine Herausforderung für uns alle. In rasender Schnelligkeit jegliche Normalität durchbrochen. Der Alltag mit der gewohnten persönlichen Beziehungsnähe ist unterbrochen. - Schmerzlich für uns besonders an Ostern, wenn die Kinder und Enkel nicht zu Besuch kommen können. Und leider kann niemand verlässlich sagen, wann dieser Ausnahmezustand enden wird. Derzeit ist hautnah zu erleben, wie wenig das Leben tatsächlich abgesichert und planbar ist. Das ist eine Einsicht, die im Alltag gern verdrängt wird. Für unsere Gesellschaft und die Welt ist diese Krise eine echte Prüfung. Das Coronavirus stellt das Gesundheitssystem ebenso auf den Prüfstand wie die (welt)wirtschaftlichen Verflechtungen, die Freiheit sich zu bewegen, zu fahren und zu reisen wohin man will. Bei manchen Menschen weckt die veränderte Situation Beklommenheit, Ängste oder wird als Zumutung empfunden. Aber sie bietet auch Raum, um innezuhalten und zu überlegen, was uns wirklich wichtig ist im Leben; neu nachzudenken über Krankheit, Leid und Schwäche, das Leben und was ihm Sinn gibt – gerade jetzt, in der österlichen Zeit der Besinnung. Wir sind als Christen Gemeinde Jesu Christi und damit eine Gemeinschaft der Hoffnung, gerade in schweren Zeiten. Die Bibel sagt uns: „Wir werden getröstet in aller unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott“. Jeder Christ ist ein Teil dieser Hoffnungsgemeinschaft. Unser Glaube ist dabei weder nur an konkrete Gebäude noch bestimmte Formen gebunden. Jederzeit und überall gilt: Wir sind da und Gott ist da! Immer nur ein Gebet weit enfernt. - Näher geht’s nicht! Als christliche Geschwister sind wir auch dieses Ostern im Geist und im Herzen miteinander verbunden, auch wenn wir keinen fröhlichen Ostergottesdienst und eine stimmungsvolle Osternacht gemeinsam feiern können. Ostern ist das Fest der Auferstehung und damit des Lebens, das siegt. Jede Krise geht vorüber; auch die Corona-Krise wird irgendwann abklingen - hoffentlich möglichst bald. In uns ist Leben und in der Natur ist Leben, auch wenn im Winter alles wie tot und abgestorben scheint. Leben pulsiert und entfaltet sich in einem ewigen Kreislauf aus vergehen und wachsen. Jeder Winter, jede Eisstarre vergeht – im Frühling wird das so wunderbar sichtbar in der Natur an den Blumen, Büschen, Bäumen und Pflanzen, an allem was wächst, blüht und duftet, allem was Farbe und Freude in unser Gemüt bringt. Feiern wir Ostern! – Trotz allem. Feiern wir das Fest der Auferstehung und des Lebens aus Gott und in Gott.

 

Ein gesegnetes Osterfest – anders, eingeschränkt – aber trotzdem froh und hoffnungsvoll wünscht Ihnen Ihre Pfarrerin Anke Andrea Rheinheimer

 

Dazu ein österliches Frühlingslied von Schalom Ben-Chorin (1942)

Refrain:

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,

ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?

 

Dass das Leben nicht verging, so viel Blut auch schreit,

achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.

 

Refrain

Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht,

doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.

 

Refrain mit anderem Text:

Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt,

das bleibt uns ein Fingerzeig für des Lebens Sieg.“

 

Weitere Vorschläge zu Liedern und liturgischen Texten für eine österliche Hausandacht:

EG 112,1-2 „Auf, auf, mein Herz, mit Freuden“

EG 565,1-3 “Große Leute, kleine Leute feiern fröhlich Ostern heute“

EG 116,1.3-4 „Er ist erstanden, Halleluja!“

Ja, wenn der Herr einst wiederkommt“ nach der Melodie von „Oh when the saints go marching in“

 

Ja, wenn der Herr einst wiederkommt,

ja, wenn der Herr einst wiederkommt,

ja, dann lass mich auch dabei sein,

ja, wenn der Herr einst wiederkommt.

 

Und wenn die Heilgen auferstehn ... ja, dann lass mich auch dabei sein, ja,

wenn der Herr einst wiederkommt.“

Und wenn man singt: Halleluja ... ja, dann lass mich auch dabei sein. ja,

wenn der Herr einst wiederkommt.“

Und wenn die Welt wird wieder neu ...ja, dann lass mich auch dabei sein,

ja, wenn der Herr einst wiederkommt.

Und wenn du uns beim Namen rufst ... ja, dann lass mich auch dabei sein,

ja, wenn der Herr einst wiederkommt.“

Psalm 118

Schriftlesung/Predigttext: 1.Korinther 15,19-28 „Die Kraft der Auferstehung“

 

Gebet in der Corona-Krise mit Vaterunser

Lebendiger Gott,
wir bringen Dir in dieser Gesundheitskrise alle Erkrankten
und wir bitten für sie um Kraft, Stärkung und Wiedergenesung.
Wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen,
sich ausgeschlossen und eingesperrt fühlen.
Sei du allen Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste alle, die trauern.
Schenke den ÄrztInnen und ForscherInnen Weisheit und Verständnis
und allen Alten- und KrankenpflegerInnen Energie in der schweren Belastung.
Den PolitikerInnen und MitarbeiterInnen in Kommunen und Ämtern gib Besonnenheit.
Wir beten auch für alle, die Angst haben –
um ihre Gesundheit, ihren Arbeitsplatz oder ihr Geschäft,
um ihr Einkommen und ihre persönliche Zukunft;
für alle, die großen wirtschaftlichen Sorgen haben, Einbußen und finanzielle Verluste erleiden.
Berühre Du unsere Herzen mit Verständnis und Empathie für Menschen, denen es schlecht geht.
Wir beten dafür, dass diese weltweite Epidemie abschwillt,
dass die Zahlen der Erkrankten zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit und geregeltem Alltag,
alles, was wir meistens für selbstverständlich nehmen.
Lass uns niemals vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Mach uns bewusst, dass wir nicht alles kontrollieren können;
und dass im Leben so vieles unwichtig ist, was wir immer so wichtig nehmen.
Mach uns dankbar für alles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir; wir hoffen auf Dich, guter Gott.
Und wir danken Dir für alles Gute, Helle, Schöne und Frohe im Leben.
Es gibt uns Kraft für jeden Tag. Hab‘ Dank dafür.          AMEN

Mit allen christlichen Geschwistern in der Welt beten wir: VATERUNSER