Die Pauluskirche

Die Pauluskirche ist das"Dornröschen" unter den Pirmasenser Kirchen. Von außen unscheinbar und klein, ohne Kirchturm und ohne Glocken, von einer großen Wiese und einem städtischen Park umgeben, verbarg sie sich bis vor kurzem von der Straße her durch hohe Hecken und Büsche. Nun ist durch den Verkauf des Pfarrhauses samt Pfarrgarten an die Diakonie und dem Neubau des "Haus Jona" ein wenig mehr zu sehen von Kirche und Gemeindehaus. Dennoch, eilige Autofahrer nehmen sie immer noch nicht wahr: zu unscheinbar präsentiert sich der "Paulussaal", wie er immer noch bei Einheimischen heißt. Doch wer den Weg dorthin gefunden hat, findet eine freundliche, architektonisch und künstlerisch gelungene Kirche mit einer warmen Atmosphäre.
Unter dem Glasdach im Foyer trifft sich die Gemeinde nach dem Gottesdienst zum Gespräch beim Kirchenkaffee. Das in Eigenarbeit großzügig ausgebaute Untergeschoß gehört der Jugend, der Kindergottesdienst wird im kleinen Gemeindesaal gefeiert. Der große Saal dient Kirchengemeinde, Kindergarten und -hort, Gemeindegliedern und manchen Vereinen als Fest- und Sitzungssaal.

Sichtbarer und zugänglicher zu werden, so könnte man die Zukunftsaufgabe der Pauluskirchengemeinde benennen. Das gilt auch, aber nicht nur für die Gebäude. Es müssen auch die Gemeindeaktivitäten (zu nennen wären die monatlichen Gemeindefahrten für Senioren, der ökumenische Bibelkreis, der Kindergottesdienst und die beiden Jugendgruppen, sowie das Sommerfest) als Angebote für alle ca. 2000 Gemeindeglieder deutlicher werden. Stärker auf die Bedürfnisse der Protestanten im Winzler Viertel zu achten und zu reagieren, gehört da genau so dazu.
Dabei können wir auch auf die übergemeindlichen Einrichtungen zurückgreifen, die im Bereich unserer Kirchengemeinde liegen, wie CVJM-Jugendgästehaus, Ökumenische Sozialstation, Diakoniezentrum (Prot. Waisenhaus), und Haus der Diakonie.